„Vom Kleinsten zum Größten“ – Künstlergespräch Yamamoto Masao mit Dr. Madoka Yuki

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Sonntag, 16. September 2018 um 14.00 Uhr| Eintritt frei | Wir bitten um Voranmeldung per e-mail an info(at)alfred-ehrhardt-stiftung.de 

YAMAMOTO Masao hat ursprünglich Ölmalerei studiert, bevor er die Fotografie als sein ideales Medium entdeckte, das auf besondere Weise Erinnerungen zu evozieren vermag. Yamamoto ist bekannt für seine kleinformatigen Silbergelatineabzüge, die er durch manuelle Eingriffe so bearbeitet, dass sie Objektcharakter erhalten und Reminiszenzen an Vergangenes mit sich führen. Stets vermitteln seine Bilder die Auffassung, dass der Mensch nur ein kleiner Teil der Natur ist, die wiederum ein winziger Teil eines immensen Kosmos ist. Durch Beobachtung all der kleinen Dinge um sich herum findet Yamamoto einen Schlüssel zum allumfassenden Charakter des Universums, den er auf Fotopapier festhält.

In der Ausstellung „Yamamoto Masao – Microcosm Macrocosm“ werden eine installative Wandabwicklung, in der seine und Alfred Ehrhardts Werke unscheinbar eingebunden werden, und die Serie „Shizuka“ (gesäubert, rein, unbefleckt) von Fundstücken aus dem seinen Wohnort umgebenden Wald sowie seine neueste Arbeit „Bonsai Microcosm Macrocosm“ präsentiert. Dabei wird seine eigene japanische Natursicht demonstriert und gleichzeitig die Universalität des Kosmos untersucht.

 

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