S E E S T Ü C K E | Fakten und Fiktion

27. Juni bis 6. September 2020
Eröffnung: Freitag, 26. Juni 2020, 19–21 Uhr
Zusammengestellt von Harald F. Theiss

Eine Gruppenausstellung mit Angelika Arendt, Jessica Backhaus, Yto Barrada, Julius von Bismarck, Laurence Bonvin, Astrid Busch, Yvon Chabrovski, Lia Darjes, Sven Drühl, Simon Faithfull, Christine de la Garenne, Eva Grubinger, Moritz Hirsch, Inca & Niklas, Tobias Kappel, Jochen Lempert, Christian Niccoli, Charles Pétillon, Sheila Rock, Miguel Rothschild, Nasan Tur, Sascha Weidner, Rebecca Wilton

Meere sind meistens unbebaute, freie und unendlich weite Landschaften. Von allen Landschaften hat sich das Meer scheinbar nur wenig verändert – anders der sinnliche und ferne Blick, aber auch die Konfrontation mit der Meereslandschaft, als Ort für Sehnsüchte, Vorstellungen und mehr. Die Ausstellung S E E  S T Ü C K E untersucht mit gegenwärtigen künstlerischen Betrachtungen den Transformationsprozess der Wahrnehmung dieser Landschaft -  den in jüngster Zeit veränderten Blick auf das Meer und den bisher vertrauten Vorstellungen. Über eine Ästhetik der Irritation werden vorhandene Bilder und ihre Auslegung erweitert. Das romantische Landschaftsbild wird neu betrachtet. Dabei stellt sich die Frage, ob die künstlerischen Positionen mit einem zum Teil spekulativen Blick ein Stimmungsbild erzeugen, welches auch als eine zunehmend politische Landschaft zusammengefasst werden könnte. Zustandsberichte über das Meer spielen heute eine immer bedeutendere Rolle. Es entwickelt sich eine komplexe Beobachtung darüber, was sich auf und unter der Wasserfläche abspielt.  S E E  S T Ü C K E ist der Versuch, sich mit künstlerischen Reflexionen den unterschiedlichen Szenarien zwischen Fakten und Fiktion zu nähern.
 

Nasan Tur_cms.jpg