Prof. Dr. Wulf Herzogenrath im Gespräch mit Dr. Christiane Stahl über Bauhaus-Rezeption und sein Buch: DAS bauhaus gibt es nicht

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Mittwoch, 4. September 2019, um 19 Uhr
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Voranmeldung per E-Mail.

Der Kunsthistoriker Wulf Herzogenrath versammelt in seinem Buch »Das bauhaus gibt es nicht« ausgewählte eigene Texte, die verschiedene Aspekte des Bauhauses und seiner Rezeption behandeln: 14 Jahre – drei Direktoren – drei Orte – fünf Phasen: Um die auch heute noch vorherrschende Idee von DEM Bauhaus zu widerlegen, deckt Herzogenrath Grundlegendes und Gegensätzliches auf und verdeutlicht die Vielschichtigkeit und den Wandel der 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründeten und 1933 in Berlin durch die Nationalsozialisten geschlossenen Schule. Neben der umfangreichen Bebilderung der einzelnen Beiträge enthält das Buch ein Kapitel mit zum Teil unveröffentlichten Fotografien aus dem Nachlass der beiden Bauhaus-Studierenden Ruth Hollós und Erich Consemüller, die Alltag, Feste und Arbeit am Bauhaus eindrucksvoll wiedergeben.

Wulf Herzogenrath wird nicht nur sein neues Buch vorstellen, sondern im Gespräch mit Dr. Christiane Stahl, Leiterin der Alfred Ehrhardt Stiftung, auch der Frage nachgehen, wie die Bauhaus-Lehre in der Nachkriegszeit wieder entdeckt und über die verschiedenen Epochen der Nachkriegszeit hinweg rezipiert wurde und welche Entwicklung diese Rezeption bis heute genommen hat.
 

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