In der Reihe Literaturhaus der Fotografie: „Das Kamel betrachtete die Wüste und erkannte sich selbst in den Höckern“. Kirsten Fuchs‘ etwas andere Texte zu den Gemälden und Grafiken von Alfred Ehrhardt

Sonntag, 31. März 2019, 14.00 Uhr

Moderation: Thomas Böhm (radio eins: Die Literaturagenten)

Eintritt frei | Wegen beschränktem Platzkontingent bitten wir um schriftliche Voranmeldung per e-Mail: info(at)alfred-ehrhardt-stiftung.de

„Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig,“ lautet der hintersinnige Titel eines Erzählungsbandes von Kirsten Fuchs, der bekanntesten und beliebtesten Autorin der Berliner Lesebühnenszene. Fuchs‘ Texte zeichnen sich aus durch „ein extravagantes Gemisch aus unverblümter Drastik, trockenem Witz und rasender Zärtlichkeit“ (FAZ).

Mit diesem Gemisch macht sich Kirsten Fuchs an ein extravagantes Experiment – und schreibt zu den in der Ausstellung „Alfred Ehrhardt – Malerei, Zeichnung, Grafik“ gezeigten Bildern neue Texte.

Die Titelliste der entstandenen Texte verheißt bereits einen erfrischend launigen Zugang zu Alfred Ehrhardts Bildern – im Geiste einer etwas anderen Art der Kunstbetrachtung: „Die müden Läuse wippen sich auf Deinen Wimpern in den Schlaf“,  „Als der kleine Vogel auszog“, „Er stand immer hinter ihm beim Schweißen“, „Im Urlaub sah man den Himmel viel besser, „Sie hatte etwas Modernes gekocht“, „Das Kamel betrachtete die Wüste und erkannte sich selbst in den Höckern“ und „Bei Stromausfall sinken die Stromkosten und die Nachdenklichkeit steigt“.

Mit anderen Worten: Bauhaus trifft Lesebühne, abstrakt trifft absurd, Kanon trifft Komik.
 

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