In der Reihe "Literaturhaus der Fotografie": Verlassen. Cécile Wajsbrot zu den Arbeiten von Andréas Lang

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Sonntag, 27. November 2016 um 14.00 Uhr

Moderation: Thomas Böhm (radioeins: Die Literaturagenten) | Eintritt frei | Wegen beschränktem Platzkontingent bitten wir um schriftliche Voranmeldung.

Bereits in ihrer Einführung zur Ausstellung Das erstaunte Schweigen. Landschaften von Andréas Lang erwies sich die französische Schriftstellerin Cécile Wajsbrot als poetisch-reflektierende Betrachterin der Fotografien von Andréas Lang: „Hier existiert nichts, um erforscht, um verstanden zu werden, alles ist Wahrnehmung, Empfindung.“

In der Reihe „Literaturhaus der Fotografie“ setzt Cécile Wajsbrot nun ihre Erkundung der „verlassenen Landschaften“ Andréas Langs fort – mit einem Zyklus von Texten, die sie eigens für die Veranstaltung geschrieben hat und die in direkter Auseinandersetzung mit den in der Ausstellung gezeigten Bildern entstanden sind: Im Jura, Valley of the Bridge, Wald und Nebel, Jungle und Eclipsed Landscape. So verbinden sich Text und Bild zu einem fotografisch-literarischen Album, das Cécíle Wajsbrot in Lesung und Gespräch vorstellen wird.

Zudem liest sie aus ihrem im Frühjahr erschienenen neuen Roman Eclipse, in dem sie einmal mehr Leben und Kunst virtuos verschränkt: In ihrem Pariser Stammcafé sitzend, stößt die Erzählerin – eine Fotografin – durch Musik, Literatur und Fotografie auf vergessen geglaubte Erinnerungen an Liebschaften und Orte, die Glück, Schmerz oder Trauer bedeuteten. „Wajsbrot entwickelt eine imponierende Meisterschaft darin, Formulierungen für die quälende Ungewissheit und die Fragilität der Existenz zu finden.“ (Neue Zürcher Zeitung)

 

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