Erwin Blumenfeld – Collagist, Fotograf, Schriftsteller


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Dr. Helen Adkins stellt das Montagewerk vor, Janos Frecot liest aus der Autobiografie „Einbildungsroman“

Mittwoch, 29. März 2017 um 19.00 Uhr


Eintritt frei | Wegen beschränktem Platzkontingent bitten wir um schriftliche Voranmeldung.

Erwin Blumenfeld ist vor allem als Fotograf berühmt geworden: Man kennt seine Stillleben und Porträts aus der Pariser Zeit wie auch die grandiosen Modefotografien, die er für Vogue, Harper‘s Bazaar und andere Magazine in Paris und New York geschaffen hat. Das bislang wenig beachtete und erst von Helen Adkins gesammelte und weitgehend entschlüsselte, von explosivem Sprach- und Bildwitz erfüllte Montagewerk stellt sich als eigene starke Werkgruppe heraus, und auch die genialische und in ihren sprachlichen Mitteln überwältigende Autobiografie, die in den 1960er Jahren entstanden ist, muss als Teil seines künstlerischen Werks gesehen werden. Der große Lichtbildner wird hier mit dem unverkennbar berlinischen, zwischen Frechheit und Ehrlichkeit pendelnden Klang dieser Lebensbeschreibung als ein Sprachbildner von hohem Rang vorgestellt.

Janos Frecot ist  Autor und Herausgeber von Publikationen u. a. zur Fotografie. Ab 1978 Aufbau und Leitung der Fotografischen Sammlung der  Berlinischen Galerie. Ausstellungen u. a.: Photographie als Photographie, 1989, Sprung in die Zeit, 1992, Lichtseiten, 1998, Erich Salomon – Mit Frack und Linse durch Politik und Gesellschaft, 2004. 2001 Bundesverdienstkreuz für die Förderung der fotografischen Kultur in Berlin. Seit 2002 freier Ausstellungskurator. 2013 und 2017 Vorstellung seiner eigenen Fotografien aus den 1960er Jahren: Die Jahre mit der Kamera und Bahnbogen 22-79.

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