Cristal réel. Alfred Ehrhardt und Isabelle Le Minh, Goethe Institut, Paris

23. Mai bis 1. September 2019
Vernissage am Mittwoch, den 22. Mai um 19 Uhr in Anwesenheit von Isabelle Le Minh, Sonia Voss (Kuratorin) und Christiane Stahl (Direktorin der Alfred Ehrhardt Stiftung)

Anlässlich des hundertjährigen Bauhaus-Jubiläums präsentiert das Goethe-Institut Paris in Zusammenarbeit mit der Alfred Ehrhardt Stiftung die Ausstellung „Cristal réel“. Basierend auf einem der bemerkenswertesten Werke Alfred Ehrhardts (1901-1984), seinen Fotografien von Kristallen und Mineralien, werden sowohl Arbeiten von Ehrhardt, einer der Hauptfiguren der deutschen fotografischen Avantgarde aus der berühmten Dessauer Schule, als auch Fotografien der zeitgenössischen, deutsch-französischen Künstlerin Isabelle Le Minh gezeigt. In ihrer künstlerischen Praxis greift Le Minh die Werke von Meisterfotografen auf und bringt damit ihre Bewunderung zum Ausdruck. Es ist ein Spiel mit dem ambivalenten Charakter der Fotografie, zum einen durch Dokumentation, zum anderen durch subjektive Konstruktion - aber auch ein Spiel mit den Kristallen, die für Ehrhardt sowohl Forschungsobjekte waren als auch seine ästhetische Weltwahrnehmung untermauerten.

"Cristal réel", ein Begriff der Kristallographie, der unvollkommene Kristalle bezeichnet, wie sie in der Natur vorkommen, ist Alfred Ehrhardts erste Ausstellung in Frankreich und zeigt zwei bisher unveröffentlichte Serien von Isabelle Le Minh: Kristallklar und Cristallogrammes (2019).

Rahmenprogramm (Paris): 5. Juni 2019 | 19 Uhr: Isabelle Le Minh, After Alfred Ehrhardt: Gespräch zwischen der Künstlerin Isabelle Le Minh, Florian Ebner (Leiter der Fotografie-Abteilung des Centre Pompidou) und Christiane Stahl (Direktorin der Alfred Ehrhardt Stiftung)

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