„Vom Kleinsten zum Größten“ – Künstlergespräch Yamamoto Masao mit Dr. Madoka Yuki

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Im Gespräch wird uns Yamamoto seine eigene Arbeitsweise, die von seiner Natursicht geprägt ist, näherbringen. „Ich werde meine Arbeitsweise anhand eines Vergleiches zwischen der Japanischen kürzesten Gedichtform ‚Haiku’ (die aus 5-7-5 Silben, insgesamt aus 17 Silben, besteht) und der Fotografie erklären. Hält man geringstmögliche Informationen auf Papier fest, wird es sehr abstrakt. Solche Fotografien werden nur durch die Betrachtung als ein Kunstwerk vollendet, denn die Vorstellungskraft des Publikums wirkt hier mit. Durch solche Arbeiten könnte eine tiefere erhabenere Weltsicht dem Publikum gezeigt werden als durch ‚redeselige’ Werke. Dies ist mein geheimes Prinzip. Da in der gegenwärtigen Gesellschaft die Geschwindigkeit von Bedeutung ist, ist meine Arbeitsweise riskant. Jedoch fordere ich dieses heraus. Meine Arbeiten basieren auf einer genauen Betrachtung. Bitte sehen Sie sich die Arbeiten genauer an als üblich.“ (Yamamoto Masao)

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