Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafik

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Alfred Ehrhardts Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken wurden 1931 erstmals im Hamburger Kunstverein gezeigt. Die Presse reagierte trotz der noch herrschenden Vorbehalte gegen moderne Kunst positiv. Was dem Kritiker Hugo Sieker besonders ins Auge sprang, war die steile Kurve der Entwicklung innerhalb der kurzen vierjährigen Schaffensphase von byzantinisch stilisierten Heiligen über kubistische Landschaften zu völlig eigenständigen, abstrakten Kompositionen. Er wies auf Ehrhardts Oberflächenbehandlung hin, »zwischen glatt und stumpf, matt und funkelnd, hingehaucht und kompakt«, in der sich die Einflüsse der Materialübungen des Bauhauses zeigen.

Von Ehrhardts malerischem Werk blieb nur ein Bruchteil erhalten, der beim Hamburger Sammler Reinhard des Arts eingelagert den Krieg überstand.

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