Michael Najjar – Planetary Echoes

Bevor die Menschheit in der Lage sein wird, das Leben von der Erde ins All zu verpflanzen und dort aufrechtzuerhalten, ist eine Reihe technischer Innovationen erforderlich. Um den Blauen Planeten verlassen zu können, muss eine Unzahl von entscheidenden Herausforderungen bewältigt werden wie Versorgungs-kettenmanagement, Logistik, Kommunikation und Nachhaltigkeit, um nur einige zu nennen. Künftige Astronauten werden auf entfernten Planeten und Monden nicht nur ihre eigene Nahrung anbauen und ihr Wasser filtern, sondern auch Energie erzeugen und Infrastrukturen aufbauen müssen, wobei ihnen lediglich die jeweiligen lokalen Materialien zur Verfügung stehen. Innovationen im Bereich der Raumfahrt könnten – als eine Art Nebenprodukt – nachhaltige Technologien entwickeln, die dazu beitragen, die Zukunft unserer Erde zu sichern.

„Je weiter wir uns in den Weltraum hinauswagen werden“, so der Künstler, „umso mehr wird unser intellektuelles und wissenschaftliches Wissen um unseren Platz im Universum ergänzt werden durch die direkte Erfahrung, die unsere Identität und unser Verständnis dessen, wer wir sind und wo wir herkommen, verändern wird. Durch die Expansion der Präsenz des Menschen im Sonnensystem werden wir die nächste Stufe der Evolution erreichen: den ‚Homo spaciens‘: Eine neue Art des Menschen, die sich in hohem Maße an das Leben im All anpassen kann und besser dafür geeignet ist, diesen Raum zu erkunden und zu besiedeln, und der es möglich ist, von der Erde entfernt zu leben. Wir müssen zu der Einsicht gelangen, dass zwischen Erde und Weltraum kein Gegensatz besteht, da die Erde ja bereits Teil des Weltraums ist.“

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