Alfred Ehrhardt Haus in Triptis

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Alfred Ehrhardt - Die Madonnenbilder

Im Herbst 1940 erschien der Bildband Niederdeutsche Madonnen mit 120 Aufnahmen mittelalterlicher Marien- und Madonnendarstellungen, die Alfred Ehrhardt im norddeutschen Raum fotografierte. Die zu dieser Zeit weitgehend unbekannten Kunstwerke abgelegener Dorfkirchen, regionaler und auch größerer Museen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen wurden so erstmals einem größeren Publikum zugänglich gemacht. Ehrhardt ging es dabei weniger um ein kunsthistorisch zusammenfassendes Überblickswerk – zumal wichtige Werke kriegsbedingt nicht zugänglich waren. Vielmehr setzte er sein Augenmerk auf die „Materialstruktur und vor allem auf die Ausdruckskraft des Formengestus jener mittelalterlichen Plastiken,“ wie er 1939 festhielt. Zwar bediente seine Publikation thematisch das damalige Interesse an einer national gedeuteten Kunst, verweist aber künstlerisch auf die Fotografie der Neuen Sachlichkeit.

Die Ausstellung im Alfred Ehrhardt Haus in Triptis zeigt neben einer Auswahl an Fotografien sakraler Kunst den Kurzfilm Die Gottesmutter, der nach dem Krieg entstand.

Öffnungszeiten: So 14-17 Uhr (an Feiertagen geschlossen)

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