Biografie

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Alfred Ehrhardt bei Dreharbeiten zum Film Flanderns germanisches Gesicht Antwerpen 1940

1941
Ehrhardt fährt für einen Auftrag der Deutschen Kulturfilmzentrale nach Böhmen und Mähren und fertigt nie veröffentlichte Aufnahmen an. Ursprünglich war der Film Deutsche Kultur in Böhmen und Mähren geplant, der jedoch nie fertiggestellt wird. Er beendet den Tobis-Kulturfilm über Island, Nordische Urwelten.

1942
Ehrhardt entkommt seiner Einberufung wohl durch einen unerklärlichen bürokratischen Irrtum. Wenige Wochen nach der Geburt seines Sohnes Jens wird das Hamburger Haus bombardiert. Die Gemälde sind bei dem Hamburger Sammler Des Arts ausgelagert und überstehen so den Krieg, die Vintage-Prints und Negative entkommen zum Großteil der Zerstörung. Er erhält von Georg Hartmann, dem Besitzer der Bauerschen Gießerei in Frankfurt am Main, das großzügige Angebot, dessen Landhaus in Burgjoß im Spessart zu benutzen, wo die Familie bis zur Wiederherstellung des Hamburger Hauses 1947 wohnt. Im Auftrag Georg Hartmanns fotografiert er dessen Sammlung (Alte Kunst, lebendig und Gotische Gesichter).

1943
Ehrhardt fertigt vor der Zerstörung Aufnahmen des mittelalterlichen Frankfurt für den Bildband Alt-Frankfurt an, der erst nach dem Krieg veröffentlicht wird.  

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