Biografie

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Alfred Ehrhardt, Ausmalung der Klosterkirchenkrypta zu Lampspringe, Szenen aus dem Leben des Klostergründers Graf von der Winzenburg und des Märtyrers Oliver Plunket, 1926/27, im Nationalsozialismus zerstört Archiv Hochschule für Bildende Künste Hamburg

November 1928 - April 1929
Ehrhardt geht als Student und Hilfslehrer ans Dessauer Bauhaus. Er absolviert den von Josef Albers geleiteten Vorkurs, hospitiert in der Theaterwerkstatt Oskar Schlemmers und hält im Kreis um Kandinsky, der seine Arbeiten schätzt und mit dem er eine freundschaftliche Beziehung pflegt, mehrere Vorträge.
Als er danach seine Lehrtätigkeit am Landerziehungsheim wieder aufnimmt, überträgt er das kunstpädagogische Konzept der Bauhaus-Vorkurse auf die Arbeit mit seinen Schülern.

Oktober 1930 - April 1933
Ehrhardt wird von Max Sauerlandt als Dozent für Materialstudien an die Landeskunstschule Hamburg berufen, der in dieser Zeit eine Unterrichtsreform im Sinne des Bauhauses vornimmt und ihn als Leiter eines neu eingerichteten Vorkurses einstellt, dem ersten außerhalb des Bauhauses. Seine Orgelkonzerte in der Reformierten Kirche Ferdinandstraße finden große Beachtung.

1931
Der Kunstverein Hamburg organisiert eine Einzelausstellung seiner Gemälde, Zeichnungen und Drucke, die die einzige zu Lebzeiten bleiben soll.
Heirat mit seiner Schülerin Marie Burchard, die der Warburg-Familie entstammt.  

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